Worum es geht - eine kurze Einführung:

Technik:

"Fracking" ist die Abkürzung von "hydraulic fracturing", einem Verfahren zur Ausbeutung so genannter unkonventioneller Gas- und Ölvorkommen, die in unterschiedlichen Gesteinsschichten bis zu mehreren tausend Metern Tiefe vermutet werden. Mehr als 90 Prozent der deutschen Vorkommen liegen in Niedersachsen.
Dazu wird zuerst senkrecht durch Erdreich und Grundwasserschichten gebohrt und die Bohrung in der gashaltigen Schicht dann in die Waagerechte umgelenk.
Durch Einpressen eines Wasser-Sand-Chemikalien-Gemisches wird das Gestein um die Bohrung herum zum Bersten gebracht. Der Sand setzt sich in die Risse und ermöglicht mit Hilfe der Chemie, die viele Biozide enthält, das Entweichen des eingeschlossenen Methangases.
Da es bei uns kaum rein konventionelle Vorkommen gibt, wurde und wird auch dort gefrackt um noch mehr aus dem Boden zu holen.

Risiken und Nebenwirkungen:

Das Grundwasser und Trinkwasser, das daraus gewonnen wird, ist gefährdet durch:

Aufgrund der schlechten Klimabilanz und der im Vergleich zum aktuellen Verbrauch geringen Vorkommen (-link) stehen die Risiken in keinem Verhältnis zum Nutzen!

Zitat aus der Untersuchung: "Fracking zur Schiefergasgewinnung" des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU):
[..]Im Ergebnis kommt der SRU hinsichtlich des Frackings zur Schiefergasförderung zu folgenden Schlussfolgerungen:

Wir lehnen den Einsatz von Fracking daher grundsätzlich ab und fordern ein sofortiges und bedingungsloses Verbot!