Standpunkte und Erläuterung der Abgeordneten aus der Region

Im Rahmen einer online-Aktion ("Kein Fracking im Windschatten von Fußball-EM und Brexit!") habe ich Bundestagsabgeordnete aus den Wahlkreisen Bremen und Osterholz-Scharmbeck/Verden/Rotenburg angeschrieben, auf die erhöhten Krebsraten in der Region Verden/Rotenburg aufmerksam gemacht und gebeten, nach den langen und zähen Verhandlungen über den viel zu Fracking-freundlichen Gesetzentwurf, keinen faulen Kompromiss vor der parlamentrarischen Sommerpause eizugehen.
Leider kam es doch wie befürchtet: Als gesichtswahrender Kompromiss wurde das hierzulande nicht relevante "unkonventionelle" Fracking verboten und "konventionelles" mit Umweltverträglichkeitsprüfung erlaubt und das Gesetzespaket im Eilverfahren durch die 2. und 3. Lesung durchgepeitscht.

Die Meinungen darüber gehen weit auseinander, lesen sie sie selbst und antworten Sie den Abgeordneten direkt - die Kontaktdaten finden Sie jeweils am Ende der Texte:

Ob eine weitere Verschiebung des Gesetzgebungsverfahrens ein besseres Ergebnis gebracht hätte, ist fraglich angesichts des Druckes, den die Konzerne mit der Aufkündigung des Fracking-Moratoriums ausgeübt haben.
Aber die Natur macht keine Kompromisse, daher nochmals die Bitte, direkt bei den Abgeordneten gegen Fracking zu protestieren.

Werner Behrendt